Mein Kaffee am Morgen
- Thomas Eggerstedt
- 23. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Für mich beginnt der Tag oft nicht mit dem ersten Termin, sondern mit der ersten Tasse Kaffee. Schon der Duft ist für mich ein vertrauter Moment, der Ruhe in den Morgen bringt. Noch bevor der Alltag richtig startet, nehme ich mir mit dem Kaffee einen kleinen Augenblick, der mir Struktur und ein gutes Gefühl gibt.
Kaffee am Morgen ist für mich viel mehr als nur ein Getränk. Er gehört fest zu meinem Start in den Tag. In diesen ersten Minuten sortiere ich meine Gedanken, werde langsam wach und finde meinen Rhythmus. Gerade wenn viele Aufgaben auf mich warten, hilft mir dieser feste Moment dabei, ruhiger und klarer in den Tag zu gehen.
Dabei ist für mich nicht nur das Koffein wichtig. Auch das Ritual selbst spielt eine große Rolle. Ich schätze diese kurze Zeit am Morgen, in der noch nicht alles gleichzeitig meine Aufmerksamkeit verlangt. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand habe ich das Gefühl, den Tag bewusst zu beginnen und nicht einfach nur hineinzurutschen.
Manchmal ist der Kaffee für mich auch ein Moment der Vorfreude. Ich schaue aus dem Fenster, denke an das, was ansteht, und nehme mir ein paar ruhige Minuten, bevor der Tag Fahrt aufnimmt. Das ist nichts Großes, aber oft genau das, was mir guttut.
Auch im Arbeitsalltag hat der Kaffee für mich eine besondere Bedeutung. Er begleitet meinen Start in den Tag und schafft oft einen angenehmen Übergang in die ersten Gespräche, Termine und Aufgaben. Manchmal ist er einfach nur ein stiller Begleiter, manchmal ist er auch ein Anlass für einen kurzen Austausch mit anderen.
Natürlich achte ich auch darauf, Kaffee bewusst zu genießen. Nicht immer geht es nur darum, wach zu werden. Für mich ist er auch mit Genuss, Gewohnheit und einem kleinen Stück Alltag verbunden, auf das ich mich freue.
Am Ende ist mein Kaffee am Morgen für mich mehr als ein Wachmacher. Er ist ein kleines Ritual, mit dem ich den Tag beginne. Und oft reicht genau dieser Moment aus, damit ich mit einem guten Gefühl starte.


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